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Sicher und mobil bleiben bis ins hohe Alter: Verkehrssicherheitsberater der Polizei Münster informierten Senioren beim ASB
Mobil und sicher im Straßenverkehr
Seniorenclub des ASB ließ sich beraten
Münster, 10.02.2010
Mobilität im Alter bedeutet Unabhängigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Mit dem Alter steigen aber auch die Risiken im Straßenverkehr einen Unfall zu erleiden. Um die Gefahren für die Senioren möglichst gering zu halten, gaben Verkehrssicherheitsberater Matthias Klose und Klaus Sieker vom Polizeipräsidium Münster einen Nachmittag lang umfangreiche Tipps. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß - die Seniorinnen und Senioren vom Mittwochsclub des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) konnten etliche hilfreiche Anregungen mit nach Hause nehmen.
Nach Ansicht der Verkehrssicherheitsberater steht die realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten an erster Stelle, um Unfälle zu vermeiden. Auch müsste immer damit gerechnet werden, dass andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen. „Überqueren sie die Fahrbahn grundsätzlich nur an einem Ampelübergang, auch wenn dieser etwas weiter entfernt ist und sie nicht mehr so gut zu Fuß sind. Geben sie an Zebrastreifen stets Handzeichen und nehmen sie Blickkontakt mit den Autofahrern auf“, forderte Sieker die insgesamt 17 Besucher unter anderem auf. Fahrräder mit tiefem Einstieg und das Tragen von Helmen könne zudem die Sicherheit von Fahrradfahrern enorm erhöhen. Polizeioberkommissar Klose machte auf die Vorteile reflektierender Kleidung in der Dunkelheit aufmerksam und verteilte sogenannte Klackarmbänder. Durch Reflektoren können Verkehrsteilnehmer von Autofahrern aus 130 bis 160 Metern Entfernung wahrgenommen werden. Im Vergleich - ohne reflektierende Kleidung beträgt die Sicht lediglich 30 Meter. Abschließend an den Vortrag appellierte Klose an die Vernunft der Teilnehmer: „Denken sie daran, dass die Knochen im Alter nicht mehr so schnell heilen und nehmen sie sich Zeit.“ |